Willkommen beim Zukunftsdialog für die lokale Finanzwirtschaft: Wow!Banking.
Presseinformation:
Frankfurt am Main, 02. September 2026
Wow!Banking-Studie: Deutsche Banken wissen, wie sie zukunftsfähiger werden, müssen es aber richtig umsetzen
Deutsche Banken können in punkto Zukunftsfähigkeit besonders im strategischen Bereich überzeugen – in bestimmten Teilsegmenten eröffnet sich aber durchaus noch Raum für Verbesserungen, speziell bei Customer Experience. Das zeigt die neueste Ausgabe des Zukunftsreports Deutsche Finanzwirtschaft für 2027 der Wow!Banking Initiative. Die unter Leitung von Prof. René Schleus von der Fachhochschule für die Wirtschaft (FHDW) Hannover durchgeführte Studie bewertet die Zukunftsfähigkeit der Banken anhand einer Umfrage, für die 397 Institute ihre Antworten lieferten.

Orientierung für den Transformationsprozess
„Die große Resonanz zeigt, dass Zukunftsfähigkeit für die Branche kein abstrakter Begriff ist, sondern eine sehr konkrete strategische Fragestellung“, erklärt Prof. René Schleus. Er führt die enorme Beteiligung zudem auf die große Dringlichkeit des Themas für die Branche zurück: „Viele Institute wollenoffenbar besser verstehen, wo sie im Transformationsprozess stehen und welche Handlungsfelder für die kommenden Jahre besonders relevant werden. Genau hier kann der Report Orientierung bieten.“

Neues Bewertungskriterium …
Wow!Banking ist eine Initiative von Branchenkennern, die sich die Stärkung der Zukunftsfähigkeit der deutschen Bankenbranche zum Ziel gesetzt und der Identifikation genau solcher Handlungsfelder verschrieben haben. Vor diesem Hintergrund bringt die Initiative Menschen zusammen und entwickelt daraus Impulse sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Branche. Ihr Zukunftsreport Deutsche Finanzwirtschaft für 2027 bewertet die Zukunftsfähigkeit anhand von sechs Dimensionen: Technologie und künstliche Intelligenz (KI), Customer Experience, Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung, regulatorische Resilienz sowie strategische Geschäftsmodell- und Ertragsfähigkeit. Letztere wurde in der aktuellen Erhebung erstmals berücksichtigt. In der Gesamtbeurteilung ebenso wie in den einzelnen Dimensionen wird die jeweilige Zukunftsfähigkeit auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet, wobei 1 für eine sehr hohe und 5 für eine sehr geringe Zukunftsfähigkeit steht. 

…und neue Teilnehmer
Die erstmals in der Umfrage berücksichtigte Kategorie der Privatbanken erhöht zudem noch einmal die Aussagekraft des Reports. Konkret stammen die Rückmeldungen von 208 Genossenschaftsbanken (52 %), 113 Sparkassen (29 %) und 76 Privatbanken (19 %). Das Sample repräsentiert damit sehr gut die Verteilung der drei Bankengruppen in der Grundgesamtheit (Genossenschaftsbanken: 54 %, Sparkassen: 27 %, Privatbanken: 19 %) und stellt die Branche damit sehr gut dar. Vor dem Hintergrund der neu aufgenommenen sechsten Dimension sowie der zusätzlichen Berücksichtigung der Privatbanken ist der jüngste Report nur eingeschränkt mit dem des Vorjahres vergleichbar. Für die Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die sowohl in der aktuellen Version als auch der vorangegangenen berücksichtigt wurden, lassen sich allerdings Trends feststellen. So klafft trotz insgesamt leicht verbesserter Zukunftsfähigkeit (von 3,0 auf 2,9) vor allem in einem Punkt eine Lücke: Während sie in der Entwicklung ihrer Strategie vergleichsweise weit sind, hinkt deren Realisierung hinterher. „Man könnte es auch so ausdrücken: Es mangelt weniger an guten Ideen als an der konsequenten Umsetzung“, sagt Aleksandar Jeremic von fino digital, Gründungsmitglied der Wow!Banking Initiative.

Nachholbedarfbei Customer Experience
Größerer Nachholbedarf besteht vor allem im Bereich Customer Experience. Trotz insgesamt leichter Verbesserungen stellt insbesondere die Personalisierung von Kundenerlebnissen einen der schwächsten Punkte der gesamten Erhebung dar. „Banken kennen den strategischen Wert der Kundenbeziehung seit jeher. Die Herausforderung besteht heute darin, diese Stärke auch in die digitale Welt zu übertragen. Dafür braucht es personalisierte beziehungsweise hyperpersonalisierte Kundenerlebnisse, die nicht punktuell, sondern konsequent End-to-End funktionieren. Genau an dieser durchgängigen Umsetzung scheitert es heute noch zu oft“, erklärt Christian Dechert von BSI Software, ebenfalls Gründungsmitglied von Wow!Banking. „Etwas zugespitzt sollten Banken eines beherzigen: Machen ist wie wollen – nur krasser“, so Dechert weiter.

KI-Einsatz mit Licht und Schatten
Dass der Zukunftsreport aber durchaus auch mit positiven Signalen aufwarten kann, zeigt sich beim Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). In der Kategorie „Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit“ ergibt sich zwar noch Potenzial, wenn es darum geht, KI aus einzelnen Pilotprojekten heraus in produktive, durchgängige Bank- und Kundenprozesse zu überführen und dort zu skalieren. Im Bereich „Technologie und Künstliche Intelligenz (KI)“ sind allerdings bereits deutliche Fortschritte erkennbar, insbesondere bei den Kompetenzen der Mitarbeitenden.

Vollständiger Report Anfang Oktober erhältlich
Diese ersten Ergebnisse des Zukunftsreports Deutsche Finanzwirtschaft für 2027 wurden von Prof. Schleus bereits am 1. September in Frankfurt im Rahmen des Wow!Banking Zukunftsdialogs vorgestellt und anschließend mit Entscheidern und Experten aus der deutschen Bankenbranche diskutiert. Der Download des detaillierten Reports mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Verantwortlichen in Banken erfolgt am 1. Oktober 2026 auf der Seite der Wow!Banking Initiative unter www.wow-banking.de.

Über Wow!Banking:
Wow!Banking ist eine Initiative von Branchenkennern, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Zukunftsfähigkeit der deutschen Bankenbranche zu stärken und einen Raum zu schaffen, in dem Wandel angesichts des steigenden internationalen Wettbewerbsdrucks aktiv gestaltet werden kann.
Hierzu holt die Initiative Vertreter aus Praxis, Wissenschaft, Beratung und Technologie an einen Tisch und entwickelt als Community in einem partnerschaftlichen Diskurs auf Augenhöhe neue Ideen und Strategien, die die Innovationskraft des deutschen Bankings fördern und die Branche in einem dynamischen Umfeld fit für die Zukunft machen.

Unter anderem zeichnet die Initiative für die Veröffentlichung der vielbeachteten Studie „Zukunftsfähigkeit deutscher Banken“ verantwortlich und schafft im Rahmen unterschiedlicher Austauschformate eine Plattform für innovative Impulse und Insights. Zu den Gründungsmitgliedern von Wow!Banking zählen der europäische CRM/CX-Softwarehersteller BSI Software, das auf Open Finance-Lösungen spezialisierte Unternehmen fino digital, das Software- und Beratungsunternehmen msg for banking und das auf digitale Lösungen für die Finanzindustrie spezialisierte Softwareunternehmen G+D Netcetera. Mehr Informationen finden Sie unter www.wow-banking.de.
Medienkontakt:
Sascha Grundmann
newskontor - Agentur für Kommunikation
Graf-Adolf-Straße 20
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211 / 863 949-21
E-Mail: sascha.grundmann@newskontor.de

Blick auf die führenden Köpfe der Initiative.
Prof. Dr. René Schleus
FHDW Hannover
Mit der FHDW Hannover und Prof. Dr. René Schleus steht ein starker wissenschaftlicher Partner hinter Wow!Banking. Als Professor für Management, Business Analytics und Statistik ist er auf Marktforschung mit Fokus auf die Finanzbranche spezialisiert – und bringt fundierte Analysen mit echtem Praxisbezug in die Initiative ein.
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Christian Dechert
BSI Software
Christian Dechert von BSI Software – und einer der Impulsgeber hinter Wow!Banking. Mit seiner langjährigen Erfahrung an der Schnittstelle von Technologie, Vertrieb und Customer Experience treibt er die Frage voran, wie Banken echte Nähe im digitalen Zeitalter neu definieren können. Sein Anspruch: CRM und Daten nicht nur nutzen, sondern wirkungsvoll für Menschen einsetzen.
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Aleksandar Jeremic
fino digital
Als CEO von fino digital leitet er seit 2020 das FinTech, das den ersten digitalen Kontowechsel erfand und heute KI-basierte Datenanalyselösungen für die Finanzbranche entwickelt. Zuvor verantwortete er bei der Commerzbank Transformationsprojekte wie den Digital Campus. Sein Fokus: Das volle Potenzial von Kontotransaktionsdaten für Bonitätsbewertung, Fraud Prevention und smarte Customer Journeys nutzbar machen.
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Andreas Mach
msg for banking ag
Als Vorstand der msg for banking ag verantwortet er die Ressorts Sales und Marketing und ist für die Geschäftsbereiche Management & Business Consulting verantwortlich. Außerdem ist er seit vielen Jahren als Experte in den Themen Strategie, Transformation, Banksteuerung, Risikomanagement, Compliance, Meldewesen und Aufsichtsrecht sowie Digitalisierung, Data Analytics und künstliche Intelligenz tätig.
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Sebastian Schwiedernoch
CodeCamp:N
Bei CodeCamp:N begleitet Sebastian Schwiedernoch als Berater, Accounter und leidenschaftlicher Netzwerker Unternehmen aus der Finanzbranche und dem Mittelstand, die sich und ihre Prozesse neu erfinden wollen oder müssen. Dabei steht die digitale Transformation im Mittelpunkt: pragmatisch, zukunftsorientiert und stets mit Blick auf die Kunden und Anwender. Er öffnet Türen zu technologischer Expertise und verbindet Menschen, Business & Technologie damit Innovationen nicht nur geplant, sondern auch wirklich gelebt werden.
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Matthias Scholz
BearingPoint GmbH
Matthias Scholz, Partner bei BearingPoint, unterstützt seine Kunden in den Bereichen Retail- und Private-Banking bei der Transformation von Prozessen, Mitarbeitenden und Technologieplattformen. Dabei liegt sein Fokus auf der Optimierung von End-to-End-Prozessen, um Kosten zu senken und die Effizienz sowie Zuverlässigkeit im Kunden- und Produktlebenszyklus in allen Geschäftsbereichen zu steigern.
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Sascha Böhr
nuwacom
Sascha Böhr ist Gründer und CEO von nuwacom, einem der führenden KI-Startups im deutschsprachigen Raum. Schon immer begleitete er zahlreiche Banken und Finanzdienstleister – darunter Union Investment und viele Volksbanken – bei der digitalen Transformation. Heute hilft er Unternehmen auf dem Weg zur KI-gestützten Organisation. Als Gastdozent an der ADG teilt er sein Wissen regelmäßig in Weiterbildungen für Führungskräfte.
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